Die Geschichte des Tabaks

 - by Husserl

Tabak Anbau
Haben Sie sich mal gefragt, wo eigentlich die ersten Zigarren herkamen? Es wird wild darüber spekuliert, dass die erste Zigarre in Spanien hergestellt wurde. Doch ehe sie zum “letzten Schrei” in Europa werden konnte, musste erst der Tabak gefunden bzw. entdeckt und dazu auch noch importiert werden.

Tabak ist ursprünglich in Amerika einheimisch, wo ihn die Eingeborenen schon vor  hunderten von Jahren angebaut hatten. Man geht davon aus, dass bereits die Maya auf der Yucatán-Halbinsel und in weiten Teilen Zentralamerikas den Tabak anbauten und sogar rauchten.  Das Wissen um die Tabakpflanze verbreitete sich als Folge über weitere Stämme, nach Norden ebenso nach Süden und schließlich in die Gegend der heutigen USA.

Reise von Christopher Kolumbus

Es gingen von da an bis heute noch unzählige Jahre ins Land, bis mit der berühmten Reise von Christopher Kolumbus die restliche Welt von Tabak erfahren sollte. Es ist überliefert, dass Christopher Kolumbus keine große Neugierde am Tabak und seiner Anwendung durch die Eingeborenen zeigte, jedoch viele seiner Gefährten entwickelten ein zunehmendes Wohlgefallen für dieses seltsame Gewächs. Bald verbreitete es sich über Spanien und Portugal und von dort weiter nach Frankreich, wo Jean Nicot, ein französische Gesandter und Diplomat am portugiesischen Hof ihr ihren wissenschaftlichen Namen verlieh: Nicotiana Tabacum.

Die Wurzeln des Wortes „Tabak“ sind bislang mitnichten geklärt, obgleich etliche glauben, dass es einfach und einzig eine Ableitung vom Namen der karibischen Insel Tobago sei. Andere Stimmen wiederum beteuern, die Bezeichnung käme vom Wort Tabasco, was  eine Gegend in Mexiko bezeichnet.

Die erste Tabakplantage

Die erste Tabakplantage entstand in den USA im heutigen Bundesstaat Virginia  anno  1612. Weitere Tabakplantagen folgten kurz darauf in Maryland. Und obwohl sich die Anbauflächen im Nu ausdehnten und die Tabakpflanze rasant an Bekanntheit zulegte, wurde diese in den USA vorerst nur in Pfeifen geraucht. Erst der Armeegeneral Israel Putnam brachte im späten 18ten Jahrhundert die ersten Zigarren von einer Fahrt nach Kuba ins Land. Ab da verbreitete sich das Zigarre-Rauchen und es entstand die erste Zigarrenfabrik in Connecticut, wo auch der General lebte.

In Westen erreichten der Zigarren-Konsum und die Zigarren-Herstellung erst  im frühen 19ten Jahrhundert, nach den Napoleonischen Kriegen, ein nennenswertes Ausmaß. Französische  und Britische Soldaten kehrten nach Jahren zurück in ihre Heimatländer  im Marschgepäck die Tabakpfeifen.

Das Zigarre-Rauchen erreichte eine große Beliebtheit unter den Gutsituierten und Reichen, die sich mit dem Zigarre-Rauchen vom einfachen, Pfeife rauchenden Volk abzuheben gedachten. Bis heute gilt die Zigarre als Statussymbol der besseren Gesellschaftsstruktur.

Ätherische Öle – eine Übersicht

 - by Husserl
Ätherische Öle

© redster / sxc.hu

Ätherische Öle werden von der Destillation der Pflanzenteile wie Blätter, Wurzeln, Blüten, Stiele und Rinde erlangt. Sie enthalten die Essenz der Pflanzen, von denen sie ursprünglich sind, in hoher Konzentration. Obwohl als Öl bezeichnet, haben ätherische Öle normalerweise keine der echten Öl-Eigenschaften. Manche ätherischen Öle sind gelb wie Zitronengras und Orange, und manche sind klar. Die Öle werden auf verschiedene Art benutzt: Inhalation, als Zugabe ins Badewasser und zum Auftragen des verdünnten Öls auf den Körper.

In der Aromatherapie werden nur naturbelassene Öle verwendet. Nur reinste ätherische Öle sind therapeutisch wertvoll.

Es folgt eine Liste der üblichsten ätherischen Öle, die in der Aromatherapie benutzt werden. Einige davon werden als Trägeröle verwendet (auch bekannt als Pflanzenöl oder Basisöl):

  • Mandelöl, süß
  • Aprikosenkernöl
  • Avocadoöl
  • Borretschöl
  • Kakaobutter
  • Nachtkerzenöl
  • Traubenkernöl
  • Haselnussöl
  • Jojobaöl
  • Kukuinussöl
  • Macademia-Nuss
  • Olivenöl
  • Erdnussöl
  • Pekannussöl
  • Hagebutte
  • Sesamöl
  • Sheabutter
  • Sonnenblumenöl

Untenstehend sind ätherische Öle aufgelistet, die besser nicht in der Aromatherapie verwendet werden, besonders nicht ohne Anleitung eines professionellen Aromatherapeuten.

  • Ajowan
  • Mandelöl, bitter
  • Arnika
  • Birke, süß
  • Boldoblätter
  • Spanischer Ginster
  • Kalmus
  • Kampfer
  • Knoblauch
  • Meerrettich
  • Jaborandi
  • Echter Steinklee
  • Beifuß
  • Senf
  • Zwiebel
  • Poleiminze
  • Raute
  • Sassafras
  • Thuja
  • Wintergrün
  • Wurmkraut
  • Wermut

Aromatherapie wird von Aromatherapeuten u. a. in folgendem Arbeitsumfeld angewendet:

  • Privatpraxis
  • Mobile Praxis
  • Natürliche Klinik
  • Schönheitsklinik
  • Fitnesscenter
  • Krankenhäuser
  • Hospize und
    Pflegeheime

Trotz mangelnder offizieller Forschung verschreiben Therapeuten und europäische Mediziner oft spezielle aromatische Öle für eine Reihe von Beschwerden einschließlich Erkältung und Grippe, Schlaflosigkeit, Sinusitis, Migräne, Verdauungsprobleme und Muskelschmerzen.

Man muss jedoch verstehen, dass aromatische Öle niemals oral eingenommen werden dürfen und erst getestet werden sollten, um die Hautempfindlichkeit bei einigen Ölen festzustellen.